Alles wegballern, Vanity Fair.

 

Wird ja immer besser. Erst musste Pflüger verlieren und gehen, dann wurde Polylux abgesetzt und jetzt wird auch noch die Vanity Fair eingestellt. GEI-EL!

Erscheint die amerikanische Ausgabe des Magazins für Leute, Gesellschaft, Fashion und Politik immerhin seit 1913, hat es die mit viel Tamtam gestartete deutsche Ausgabe auf ganze zwei Jahre und zwei Chefredakteure gebracht. Vermutlich ist das mit dem “Markt der Eitelkeiten” im angloamerikanischen Raum irgendwie stringenter, sogar ehrlicher interpretierbar als hier im neo-möchtegern-wir-jetzt-auch-locker-mit Politik-und-echtem-Leben-und-so-Land. Okayes Entertainment mit Politik und Gesellschaft kann so richtig gut auch nicht jeder. Vergleiche beispielsweise Obama, Merkel.

Auf der Berlinale hat die Vanity Fair noch dicke chi-chi Partys mit zu viel Gel, falschen Brüsten und komplizierten Häppchen gefeiert. Ein Klassentreffen der American Psychos sozusagen. Verlässliche Quellen munkeln zudem, seitens der Herausgeberschaft (Name ist Feinripp und Korn bekannt) sei man über stilistische Affronts in Form von Sneakers und Jeans (die Träger sind Feinripp und Korn bestens bekannt) auf der Veranstaltung ganz pikiert gewesen. 

Vielleicht war die deutsche Ausgabe aber auch einfach scheiße, hat genau eben keinen Style und bekommt deshalb völlig rechtens einen Gnadenschuss.
Gott sei Dank wird das in 6 Monaten niemanden mehr interessieren.

Farewell Vanity Fair.
Ach Quatsch, verpiss dich sonstwohin, du Penner!

4 Comments so far

  1. dantonbln Februar 18th, 2009 18:28

    “Okayes Entertainment” - so richtig deutsch kann auch nicht jeder, wie dieser Eintrag mal wieder ziemlich deutlich zeigt.

  2. Hering Februar 18th, 2009 23:07

    Gut wenn einer auf die Sprache achtet. Der kleine Racker macht ja neuerdings was er will.

    http://derstandard.at/?url=/?id=3407305%26sap=2%26_seite=3

    http://www.bildblog.de/971/ueber-ein-voellig-okayes-interview/

  3. zAp Februar 20th, 2009 11:33

    Seid gegrüsst also ich habe hier ein wenig geschmökert und bin sehr schockiert darüber wie das Thema verglichen und abgehandelt wird! In eurem Artikel wird das Thema sehr oberflächlich behandelt. Ihr habt alle die Russen völlig ausser acht gelassen die Projekte durchgeführt haben. Ich zeige ein Beispiel auf: Dr. Ippolit Kogan in dem wissenschaftlichen Magazin “Radiotechnica”. Es ist mir durchaus klar das es genügend Skeptiker gibt ob sie es nun glauben oder nicht ist hier nicht von belangen es wurde bewiesen von den Russen! Sollte es fragen geben ich steh euch gerne zur verfügung.

  4. zAp Februar 20th, 2009 13:21

    D’oh!

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